Mitsubishi A6M2 Zero Typ 21 – Japanisches Jagdflugzeug des Zweiten Weltkriegs
Die Mitsubishi A6M2 Zero Typ 21, auch bekannt als „Reisen“ oder „Zeke“, war ein ikonisches Jagdflugzeug, das von der Kaiserlich Japanischen Marine im Zweiten Weltkrieg eingesetzt wurde. Dieses Tiefdecker-Flugzeug aus Metall zeichnete sich durch außergewöhnliche Wendigkeit, Reichweite und aerodynamisches Design aus und war in den frühen Kriegsjahren eine beeindruckende Erscheinung.
Der Prototyp des A6M Zero flog erstmals 1939 und wurde 1940 in Dienst gestellt. Das A6M2 Modell 21, angetrieben von einem 950 PS starken Nakajima NK1B Sakae 12 Motor, wurde speziell für den Einsatz auf Flugzeugträgern entwickelt und verfügte über einklappbare Flügel. Dieses Modell spielte zu Beginn des Pazifikkriegs eine entscheidende Rolle und wurde zum Standard-Jagdflugzeug der japanischen Marine für Flugzeugträger.
Im Laufe der Zeit wurden neuere Versionen wie das A6M3 und A6M5 entwickelt, die Verbesserungen bei Bewaffnung, Aerodynamik und Motoren enthielten, um den sich wandelnden Anforderungen des Luftkampfs gerecht zu werden. Diese Fortschritte brachten jedoch auch Kompromisse bei Gewicht und Wendigkeit mit sich.
Trotz fehlender Panzerung und Anfälligkeit für feindliches Feuer blieb die A6M Zero bis Ende 1943 bei alliierten Piloten gefürchtet, als Flugzeuge wie die P-51 Mustang und F6F Hellcat begannen, sie in der Leistung zu übertreffen.
Spezifikationen (A6M2 Zero Typ 21):
- Länge: 9,06 m
- Spannweite: 12 m
- Höhe: 3,05 m
- Maximale Geschwindigkeit: 533 km/h
- Steigleistung: 15,7 m/s
- Maximale Reichweite: 3.105 km
- Dienstgipfelhöhe: 10.000 m
- Bewaffnung: 2 Typ 99-1 20 mm Kanonen, 2 Typ 97 7,7 mm Maschinengewehre und bis zu 250 kg Bomben.
Die A6M2 Zero bleibt ein Symbol japanischer Luftfahrttechnik und hinterlässt einen unauslöschlichen Eindruck in der Geschichte der Militärluftfahrt.








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